Kurkumaöl

Kurkumaöl
Kurkumaöl wird aus der Wurzelknolle des Kurkumastrauchs (Curcuma longa) gewonnen. Es hat eine intensive gelbe Farbe und wird vor allem in der indischen Küche sehr häufig als Gewürz verwendet. Kurkuma ist zum Beispiel Bestandteil von Curry und für dessen gelbe Farbe verantwortlich. Das Öl des Kurkumastrauches hat vielfältige medizinische Wirkungen und ist Gegenstand zahlreicher Forschungsprojekte.
Bezeichnung: Kurkuma
Botanischer Name: Curcuma longa
Synonyme: Curcuma, Kurkuma, Gelber Ingwer, Gelbwurz
Englischer Name: Curcuma, turmeric
Ursprungsländer: Indien bzw. Südasien, Südostasien
Preis pro 10ml: ab ca. 13€

Innere Anwendung

Kurkuma hat die verschiedensten, darunter einige einzigartige Effekte auf unseren Körper. Viele seiner Inhaltsstoffe sind unserer Gesundheit sehr förderlich und machen das Kurkumaöl zu einem idealen und vor allem natürlichen Heilmittel gegen die verschiedensten gesundheitlichen Beschwerden:

Kurkumaöl als Krebskiller

Besonders bekannt ist der Effekt von Kurkumaöl auf Krebszellen, denn es wirkt auf verschiedene Arten gegen jede Art von Krebs. Die vielen verschiedenen Antioxidantien im Kurkumaöl sind dafür verantwortlich, dass unsere DNA vor Mutation - also vor der Entstehung von Krebs - geschützt wird. Das Öl beugt sozusagen Krebs vor. Bei bereits bestehendem Krebs wirkt das Öl methastasenhemmend. Es verhindert also, dass sich der Krebs weiter im Körper ausbreiten kann und dass sich in bereits bestehenden Tumoren Blutgefäße ausbilden. Damit können bereits im Körper vorhandene Krebstumore nicht weiter wachsen. Von vielen Fachinstituten wird Kurkumaöl als begleitendes Mittel in der Chemotherapie verwendet, da es die Zellwände der Krebszellen durchlässiger macht. Dadurch können die Wirkstoffe der Chemotherapie besser in die Krebszelle eindringen und dort ihre Wirkung entfalten. Zu alledem aktiviert das Kurkumaöl Gene in den Krebszellen welche diese dazu zwingt abzusterben. Eine umfangreiche Studie (1) dazu wurde 2013 im Asian Pacific Journal of Cancer Prevention publiziert. In dieser Studie wurde die Wirkung von Kurkumaöl auf Leberkrebs untersucht. In einer anderen Studie (2) welche im Journal of Ovarian Research publiziert wurde, konnte die Wirkung von Kurkumaöl in Bezug auf Eierstockkrebs belegt werden.
 

Kurkumaöl gegen Alzheimer

Alzheimer entsteht, wenn sich im menschlichen Gehirn Ablagerungen an Nervenenden bilden. Diese Ablagerungen verhindern die Informationsweitergabe zwischen Nerven und hindern das Gehirn somit daran seine volle Leistungsfähigkeit zu entfalten. Außerdem entstehen dadurch Entzündungen im Gehirn, die es zusätzlich schädigen. Die vielen Antioxidantien im Kurkumaöl bekämpfen diese Entzündungen. Zudem mindert das im Öl enthaltene Cucurmin die Bildung der genannten Ablagerungen. Eine Studie (3) am Kariya Toyota General Hospital in Kariya konnte belegen, dass die Demenz, die durch Alzheimer ausgelöst wird, mit Kurkumaöl wirksam bekämpft werden kann. Das Öl wirkte dabei so gut, dass sich einige der Studienteilnehmer im Anschluss an die Studie wieder an ihre Familien erinnern konnten.
 

Kurkumaöl gegen Verdauungsbeschwerden

Kurkumaöl liefert außerdem sehr gute Ergebnisse bei der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen des Magen- Darmtraktes. Dafür verantwortlich ist die starke entzündungshemmende Eigenschaft des im Öl vorhandenen Cucurmins. Cucurmin kann sehr gut bei Gastritis, also bei einer Entzündung der Magenschleimhaut verwendet werden. Eine Studie (4) dazu wurde im Jahre 2013 im US National Library of Medicine veröffentlicht.
 

Kurkumaöl  zum Abnehmen

Kurkumaöl kann getrost als Fettkiller bezeichnet werden. Das Öl regt zum einen die Produktion von Magensaft an, wodurch die Verdauung beschleunigt wird. Zum anderen fördert es die Produktion von Gallensaft. Dieser ist essentiell für die Verdauung von Fett. Die Bitterstoffe im Öl mindern zudem die Lust auf Süßes, was dem Abnehmprozess zusätzlich förderlich ist. Im Tierversuch konnte belegt werden, dass Curcumin die Zellen daran hindert, Fett aufzunehmen. 2015 wurde am Institut Velleja Research in Mailand eine Studie (5) an adipösen, also fettsüchtigen Menschen durchgeführt. Dabei konnte belegt werden, dass Kurkumaöl im Vergleich zu herkömmlichen Abnehmpräparaten exzellente Erfolge liefert. Kurkumaöl wirkt zusätzlich noch stark immun-stimulierend. Es regt also unseren Kreislauf an und fördert so direkt die Fettverbrennung.
 

Kurkumaöl zur Senkung des Cholesterinspiegels

Cholesterin spielt im menschlichen Organismus eine sehr wichtige Rolle, da der Körper den Stoff braucht, um Hormone herzustellen. Ohne Cholesterin kein Testosteron. Aber bekanntlich macht die Dosis das Gift. Ein zu hoher Cholesterinspiegel im Blut ist extrem schädlich für unser Herz-Kreislaufsystem. Man zählt diese Erkrankung zu den sogenannten ‘Zivilisationskrankheiten’, die vor allem in der Bevölkerung wohlhabender Staaten zu finden sind. Zivilisationskrankheiten entstehen meistens aufgrund falscher Ernährung und mangelnder Bewegung. Ein zu hoher Cholesterinspiegel kann zur Verstopfung von Venen und Arterien und schlussendlich zu einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Arteriosklerose führen. Das im Curcumaöl enthaltene Cucurmin ist in der Lage den Cholesterinspiegel signifikant zu senken. In einer klinischen Studie (6) konnte belegt werden, dass der Cholesterinspiegel bereits bei einer geringen Gabe von 500 mg Ccumarin über einen Zeitraum von 7 Tagen um 20 % gesunken ist. Eine andere Studie (7) untersuchte die Auswirkungen von Cucurmin auf die Erkrankung Arteriosklerose und konnte beeindruckende Ergebnisse liefern. Cucurmin senkte das Risiko einer Arteriosklerose-Erkrankung nach einer Einnahme des Präparates über einen Zeitraum von 35 Tagen um 80%.
 

Kurkumaöl gegen Arthritis

Arthritis ist eine schmerzhafte Entzündung der Gelenke. Diese Krankheit tritt häufig im hohen Alter oder bei Menschen mit genetischer Vorbelastung auf. Da Kurkumaöl stark entzündungshemmend wirkt, erweist es sich als ideales Mittel zur Bekämpfung von Arthritis. Das Öl bekämpft dabei nicht nur die Entzündungen direkt, sondern lindert auch gleichzeitig die daraus resultierenden Schmerzen. In Indien wurde eine Studie (8) durchgeführt, die die Wirkung von Kurkumaöl im Vergleich zu chemisch hergestellten Medikamenten zur Behandlung von Arthritis verglichen. Dabei fand man heraus, dass Kurkumaöl eine gleich starke Wirkung bei allerdings wesentlich geringeren Nebenwirkungen hat.
 

Kurkumaöl gegen Arthrose

Unter einer Arthrose versteht man die Verkalkung der Gelenke. Die Krankheit äußert sich durch starke Schmerzen und einer Versteifung der betroffenen Körperpartien. Da Kurkumaöl stark schmerzstillend  wirkt, lässt es sich ideal einsetzen, um die Beschwerden von Arthrosen zu lindern. 2016 wurde im US National Library of Medicines ein Artikel (9) veröffentlicht, in dem Wissenschaftler aus Malaysia alle verfügbaren Studien in Bezug auf Kurkumaöl zur Behandlung von Arthrose verglichen. Sie konnten so belegen, dass das Kurkumaöl nicht nur die Schmerzen lindert, sondern auch die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke verbessert.
 

Kurkumaöl zur Linderung der Beschwerden bei Rheuma

Rheuma ist eine Erkrankung, die auf entzündliche degenerative Prozesse im menschlichen Körper zurückzuführen ist. Meistens sind die Gelenke davon betroffen. Kurkumaöl ist dazu in der Lage, die Produktion gewisser Enzyme, die diese Entzündungen auslösen, zu hemmen. In einer Studie (10), die am 26. November 2012 in der US National Library of Medicine publiziert wurde, konnte belegt werden, dass Kurkumaöl signifikant besser wirkt, als viele synthetisch hergestellte Medikamente. Die Wirkstoffe des Kurkumaöls wirken dabei zwar auf die gleiche Weise, da das Öl jedoch die Durchlässigkeit der Zellwände erhöht, steigt damit auch die Wirksamkeit.
 

Kurkumaöl als Unterstützung bei Diabetes

Auch Diabetes zählt zu den sogenannten Zivilisationskrankheiten. Man versteht unter Diabetes eine Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse. Durch diese Unterfunktion kann die Drüse das für die Zuckerverbrennung notwendige Insulin nicht mehr bilden. Diabetiker müssen schliesslich das mangelnde Insulin mittels Injektion zuführen. Kurkumaöl wird nachgesagt, dass es zur Bekämpfung von Diabetes sehr gut geeignet ist. Das Öl ist dabei zwar nicht in der Lage, bestehenden Diabetes zu kurieren oder ihn direkt zu bekämpfen, allerdings kann das Kurkumaöl bei genetisch prädestinierten Menschen den Ausbruch der Krankheit verhindern. Das Öl senkt dabei die Glukosetoleranz.
 

Kurkumaöl zur Behandlung von Gallen- und Leberbeschwerden

Kurkumaöl erhöht den Gallenfluss im Körper und hilft dabei gegen Erkrankungen wie Leberzirrhose. Auch andere Beschwerden der Leber, die zum Beispiel durch erhöhten Medikamenten- oder Alkoholkonsum auftreten, kann Kurkumaöl lindern. Dies konnte in einer Studie (12) belegt werden, bei der Ratten mit Leberschäden durch Paracetamol-Überdosierung ein Cumarinpräparat verabreicht wurde. Die Leber der Tiere heilte sich bereits nach sehr kurzer Zeit von selbst.

Äussere Anwendung

Kurkuma für eine schönere Haut

Das Erscheinungsbild unserer Haut steht im direkten Zusammenhang mit dem Kollagengehalt. Kollagen ist das Bindegewebe, das sich direkt unter unserer Haut befindet. Kurkumaöl fördert die Bildung von Kollagen und verhindert somit die Faltenbildung. Eine zweite wichtige Wirkung von Kurkumaöl auf unsere Haut ist die der Antioxidantien. Seine Inhaltsstoffe schützen unsere Zellen vor dem Verfall und helfen somit die Haut jung zu halten.

Nebenwirkungen

Kurkumaöl gilt allgemein als sehr nebenwirkungsarm. Nebenwirkungen sind lediglich dann möglich, wenn das Öl über einen längeren Zeitraum in hoher Dosierung konsumiert wird. Die meisten Nebenwirkungen verschwinden jedoch wieder, sobald das Öl abgesetzt wird. Häufig betroffen von den Nebenwirkungen des Kurkumaöls ist der Magen-Darmtrakt. Menschen mit leicht reizbarem Magen sollten deshalb beim Konsum von Kurkumaöl eher vorsichtig sein. Die Nebenwirkungen des Öls äußern sich durch Übelkeit und leichte Bauchkrämpfe. Falls Sie an einer schweren Lebererkrankung oder einer Entzündung der Leber oder Gallenblase leiden, sollten sie ebenfalls von dem Konsum von Kurkumaöl Abstand nehmen. Bisher ist noch nicht bekannt welche Auswirkungen das Öl während der Schwangerschaft oder der Stillzeit hat. Sollten sie das Öl in einer solchen Lebensphase verwenden wollen, ist es ratsam, dies unter ärztlicher Kontrolle zu tun. Menschen, die Medikamente zur Blutgerinnung zu sich nehmen, sollten ebenfalls Vom Gebrauch von Kurkumaöl absehen, da es zu Kontraindikationen mit diesen Medikamenten kommen kann.

Anwendung

Bei Kurkumaöl spielt die Wirkstoffdosierung eine große Rolle. Als Prophylaxe gegen Krebs sollten mindesten 3,6 ml des Öls täglich konsumiert werden. Ab dieser Wirkstoffmenge kann das Kurkumaöl am besten gegen die Krebszellen arbeiten. Wenn sie das Öl hingegen gegen die Folgeerscheinungen von Alzheimer zum Einsatz bringen wollen, ist eine Dosierung von 2,3-2,7 ml völlig ausreichend. Bei Verdauungsbeschwerden ist der Dosierbereich des Öls wesentlich größer und kann der Intensität der Beschwerden angepasst werden. Man empfiehlt dafür in der Regel 1,3-3 ml des Öls zu konsumieren.

Wenn sie mit dem Kurkumaöl abnehmen wollen, liegt die Ideale Menge bei 0,02 ml Kurkumaöl pro Kilogramm Körpergewicht. Wenn Sie also 100 kg wiegen, sollten Sie 2 ml des Öls täglich zu sich nehmen. Um den Cholesterinspiegel im Blut zu senken reicht schon eine Menge von 0,5 ml des Öls täglich. Wenn Sie das Öl auf ihre Haut aufbringen wollen, tun Sie das niemals in purer Form, da es unter Umständen zu Reizungen der Haut kommen kann. Mischen Sie einige Tropfen des Öls mit einem Trägeröl und reiben Sie das Gemisch anschließend auf ihre Haut.

Herstellung von Kurkumaöl

Kurkumaöl wird mittels Wasserdampfdestillation aus den Wurzelknollen der Pflanze gewonnen. Wenn man von einem Gehalt von 5-7% an ätherischen Ölen ausgeht, braucht man ca. 20 kg Kurkumaknollen um 1l reines Öl zu gewinnen.

Kurkumaöl selbst herstellen

Kurkumaöl kann auch sehr gut von Ihnen selbst hergestellt werden. Geben Sie dafür einfach etwas handelsübliches Kurkuma zusammen mit reinem Alkohol in ein Einmachglas und stellen Sie dieses für 3 Wochen an einem warmen Ort. Nach den 3 Wochen sollte sich der Alkohol intensiv gelb gefärbt haben. Sie können jetzt das rückständige Kurkumapulver über ein Geschirrtuch abseihen und den Alkohol in eine grosse Schüssel überführen. Warten sie bis der Alkohol verdampft ist. Der Rückstand ist dann Ihr selbst hergestelltes Kurkumaöl.

Chemische Zusammensetzung  

Die wichtigsten biologisch aktiven Komponenten von Kurkuma sind:   

  • Curcumin (60 %),  
  • Dimethoxycurcumin 25 %
  • Bisdemethoxcurcumin 25%
  • Turmeron  bis 30%
  • Atlanton 5-17%
  • Zingiberen bis25 %

Botanik

Kurkuma ist eine Pflanze die ca. 1m hoch wird und in Südostasien beheimatet ist. Sie hat eine intensive gelbe Färbung und ist bekannt dafür stark abfärbend zu wirken. Kurkuma kommt ursprünglich aus südostasiatischen Ländern, wie Thailand und Vietnam, wird heute jedoch weltweit in tropischen Klimazonen angebaut. In den Ursprungsgebieten wird Kurkuma auch dazu verwendet Stoffe zu färben. Für die intensive gelbe Färbung ist der Stoff Curcumin verantwortlich.

Die Blütezeit der Pflanze ist je nach Anbaugebiet verschieden, und reicht von Juni bis August.

Weitere verwandte Öle

Johanniskrautöl

Das echte Johanniskraut ist eine Pflanze aus der Gattung der Johanniskräuter. Das Johanniskraut ist bei uns besonders in großen Höhenlagen häufig anzutreffen. Sein Öl hat vielfältige medizinische Anwendungen.

Lavendelöl

Der Lavendel ist eine Pflanze aus der Gattung der Lippblütler, der heute vor allem zur Gewinnung von Aromastoffen dient. Es gibt 3 Arten von Lavendel, aus denen jeweils Lavendelöl unterschiedlicher Qualität gewonnen wird. Echter Lavendel (Lavandula Angustifolia), Speik-Lavendel (Lavandula latifolia) und der Lavandin (Lavandula hybrida).

Melissenöl

Die Melisse stellt heute ein sehr beliebtes Kraut in der Heilkunde sowie in der Küche dar und Ihr Öl hat vielfältige positive Auswirkungen auf unsere Psyche und unseren Körper. Der Duft des Melissenöls erinnert stark an Pfefferminte und Zitrone.

Niaouliöl

Niaouliöl wird aus der Myrtenheide (Melaleuca quinquenervia) gewonnen. İhr ursprüngliches Verbreitunsgebiet erstreckt sich von Neuseeland bis nach Neukaledonien. Das Öl wirkt entzündungshemmend und ist allgemein sehr gut für die menschliche Haut; z. B. wird es in diversen Kosmetikprodukten, welche gegen Falten helfen sollen, eingesetzt.

Orangenöl

Orangenöl wird aus der gemeinen Orange (Citrus × sinensis) gewonnen, einem immergrünen Baum, dessen Verbreitungsgebiet sich mittlerweile über die ganze Welt erstreckt. Man unterscheidet 2 Arten von Orangenöl, das bittere Orangenöl aus Citrus sinensis und das süße Orangenöl aus Citrus aurantium.

Teebaumöl

Das Teebaumöl stammt vom australischen Teebaum (Melaleuca antifolia), einem Baum aus der Familie der Myrtengewächse, der ausschließlich in Australien vorkommt. Teebaumöl wird wegen seiner biologisch aktiven Inhaltsstoffe in vielen medizinischen und kosmetischen Produkten verwendet. Der Duft des Teebaumöls ist sehr würzig.

Vanilleöl

Vanilleöl wird aus der Vanilleschote gewonnen. Sein Duft ist typisch süßlich und einer der am weitverbreitetsten Düfte überhaupt. Vanilleöl wird nicht nur als Duftgeber in den verschiedensten Produkten verarbeitet, sondern findet auch breite medizinische Verwendung.Vanillin eignet sich jedoch nicht zur Behandlung von gesundheitlichen Problemen.

Zitronengrasöl

Das Öl des Zitronengrases wird mittels Vakuumdestillation gewonnen. Dafür wird das Zitronengras ausgekocht und der erhaltene Sud unter Vakuum destilliert. Es findet Verwendung im medizinischen und aromatherapeutischen Bereich und ist aufgrund seines intensiven Zitrusduftes und diverser biologisch aktiver Inhaltsstoffe sehr beliebt.

Zypressenöl

Das ‘Oleum cupressi’ wird aus der gemeinen Zypresse (Cupressus) gewonnen. Sein Duft ist würzig bis harzig. Die Zypresse galt sehr lange als heiliger Baum, der bereits im Altertum mit der Überwindung von Trauer und Tod in Verbindung gebracht wurde.
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