Salbeiöl

Salbeiöl
Salbei Pflanze als Rohstoff für ätherisches Salbeiöl
Salbei wurde bereits in der Steinzeit als Heilkraut verwendet und galt im Mittelalter gar als Wunderheilmittel. Auch wenn er selbstverständlich nicht alle Krankheiten heilen kann, zählt er doch zu unseren wertvollsten Heilpflanzen. Er wirkt antiseptisch, adstringierend, blähungslindernd, krampflösend, antioxidativ und schweißhemmend. Besonders bekannt ist Salbeiöl als Mittel gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum, bei Erkältungskrankheiten, bei Halsschmerzen sowie gegen übermäßige Schweißbildung. Das Kraut schmeckt etwas bitter und besitzt einen frischen und gleichzeitig krautig-würzigen Geruch, der insbesondere von der Rosmarinsäure, den Thujonen und Campher bestimmt wird. Echter Salbei (salvia officinalis) unterscheidet sich von anderen Salbei-Arten durch seinen überaus hohen Thujon-Gehalt von bis zu 60 Prozent.
Bezeichnung: Salbei
Botanischer Name: Salvia officinalis
Synonyme:
Echter Salbei, Gartensalbei, Küchensalbei
Englischer Name: Sage
Ursprungsländer:
Mittelmeerraum
 
Preis pro 10ml: ab €2,40

Psychische Wirkung

Salbeiöl stärkt die Nerven und wirkt Stress entgegen. Es hat einen ausgleichenden und beruhigenden Effekt und kann depressiven Verstimmungen entgegenwirken. Verantwortlich für diese Wirkweise ist das Apigenin. Es unterstützt zudem bei chronischer Müdigkeit oder Erschöpfung, indem es anregend und stärkend wirkt. Es lindert auch stressbedingte Kopfschmerzen sowie Migräne und fördert die Konzentration. In einer Studie fanden britische Wissenschaftler heraus, dass Salbei durch die Hemmung des Enzyms Acetylcholin-Esterase den Abbau des Botenstoffs Acetylcholin im Gehirn verzögert und auf diese Weise zu einer besseren Gedächtnisleistung verhelfen kann. Die Forscher hoffen, diese Erkenntnisse künftig im Rahmen einer alternativen Behandlung von Demenz und Alzheimer nutzen zu können.

Körperliche Wirkung

Die Heilwirkung des Salbeis ist vor allem auf die in ihm enthaltenen Thujone, sowie auf die Gerb- und Bitterstoffen, insbesondere Rosmanol und Carnosol, zurückzuführen. Die Thujone wirken schweißhemmend, krampflösend, schmerzlindernd und desinfizierend. Rosmarinsäure zieht die Haut zusammen und macht sie auf diese Weise weniger durchlässig für Bakterien, Viren und Pilze. Krankheitserreger können daher nicht mehr so leicht in die Haut eindringen. Zudem fördert Salbei aufgrund seiner adstringierenden (zusammenziehenden) Effekte die Wundheilung. Daneben besitzen beide Inhaltsstoffe antimikrobielle Eigenschaften, so dass gleichzeitig das Wachstum von Krankheitserregern eingedämmt wird. Unterstützend wirken das Carnosol und die Flavone entzündungshemmend (antiphlogistisch) und antioxidativ. Weiterhin sind die Thujone und die Gerbstoffe aufgrund ihrer zusammenziehenden Wirkweise auch für die schweißhemmenden Effekte des Salbeis zuständig.
 

Innere Wirkung

bei Atemwegsinfektionen

Salbeiöl lindert Erkältungen und Atemwegsinfektionen wie Husten, Bronchialkatarrhe oder Asthma. Die Wirkstoffe Cineol und Campher zeigen antibakterielle sowie entzündungshemmende Eigenschaften. Sie helfen, den Schleim zu verflüssigen sowie dessen Abtransport zu erleichtern und wirken krampflösend (spasmolytisch) auf die glatte Muskulatur in den Bronchien.
 

gegen Schweiß

Aufgrund seiner adstringierenden und antiseptischen Eigenschaften ist das Trinken von kaltem Salbeitee das wirksamste natürliche Mittel gegen übermäßige Schweißbildung (Hyperhidrose) sowie Nachtschweiß. Auch äußerlich kann die Heilpflanze sehr gut gegen vermehrte Schweißproduktion verwendet werden. Hierfür gibt es Badezusätze, Körperlotionen sowie Deos, welche Salbeiextrakt enthalten.
 
Salbei übt nicht nur einen direkten Einfluss auf die Schweißdrüsen aus, sondern wirkt gleichzeitig auf die Steuerungszentrale im Gehirn. Dadurch wird bei der inneren Verwendung von Salbeiextrakten der körpereigene Wärmeregulationsmechanismus unterstützt. Aufgrund dieser Wirkweise können Hitzewallungen sowie weitere mit den Wechseljahren einhergehende Beschwerden wie Schlafstörungen, Reizbarkeit oder Müdigkeit effektiv gemindert werden. Eine 2016 publizierte klinische Studie der University of Medical Sciences Shiraz zeigte, dass Salbei bei regelmäßiger Verwendung in der Lage ist, die Länge, Häufigkeit und Stärke von Hitzewallungen signifikant zu reduzieren. Bereits 2011 hatten Forscher aus der Schweiz eine Minderung von Hitzewallungen von bis zu 64% nach einer Einnahmedauer von 8 Wochen nachgewiesen.
 

bei Herpes

Salbeiöl kann Herpes hemmen und die mit der Herpes-Infektion einhergehenden Schmerzen lindern. Diese Eigenschaften der Heilpflanze sind vor allem auf die Rosmarinsäure (Rosmanol) und die Thujone zurückzuführen. Wissenschaftler des Universitätsspitals Zürich untersuchten die Wirkung einer Creme mit den Wirkstoffen Salbei- und Rhabarberextrakt, mit dem Ergebnis, dass dieses Kombinationspräparat eine ebenso gute Wirkung erzielte wie das herkömmliche Medikament Zovirax (Aciclovir). Aufgrund seiner adstringierenden und antiviralen Eigenschaften wird Salbeiextrakt zudem gerne als Hausmittel gegen Gürtelrose (Herpes zoster) eingesetzt.
 

gegen Verdauungsbeschwerden

Salbeiöl kann Verdauungsprobleme (Dyspepsie) lindern, die oft mit Blähungen, starken Schmerzen, Krämpfen oder Durchfall einhergehen. Die Bitterstoffe und Gerbstoffe helfen, die Verdauung zu regulieren und Magenbeschwerden zu bekämpfen.
 

gegen Diabetes

Bei einer Diabetes Typ 2 ist der Zuckerspiegel im Blut erhöht. Grund dafür ist, dass die Zellen das Insulin, ein körpereigenes Hormon aus der Bauchspeicheldrüse, nicht mehr optimal verwerten können. Insulin ist unter anderem an der Regulierung des Stoffwechsels beteiligt, indem es den Traubenzucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen schleust. Bei Patienten, die an einer Diabetes Typ 2 erkrankt sind, funktioniert dieser Prozess nicht mehr richtig und daher verbleibt ein Teil des Zuckers im Blut. Dies hat zufolge, dass der Blutzuckerspiegel erhöht ist. Salbei kann dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und somit unterstützend und vorbeugend gegen Diabetes wirken. Britische und tunesische Wissenschaftler  stellten in einer gemeinsamen Studie fest, dass Salbei die Insulinempfindlichkeit und somit auch gleichzeitig die Glukosetoleranz (Verträglichkeit von Traubenzucker) erhöht.
 

gegen Krebs

Eine iranische in-vitro-Studie zeigte, dass Salbei die Vermehrung und das Wachstum bestimmter Krebszellen (Lymphomzellen und Leukämiezellen) hemmen kann. Die Wissenschaftler vermuten aufgrund ihrer Forschungsergebnisse, dass die Wirkstoffe des Salbeiöls einen programmierten Zelltod von Krebszellen (Apoptose) herbeiführen. Verantwortlich dafür sind möglicherweise die Ursolsäure sowie das Carnosol. Beide Wirkstoffe sind für ihre krebshemmenden Eigenschaften bekannt.
 

zur Unterstützung des Abstillens

Salbeiöl hemmt die Michbildung und wird daher traditionell als Mittel zum Abstillen verwendet. 
 

gegen Menstruationsschmerzen und Schmerzen bei Rheuma

Salbeiöl soll aufgrund seiner entkrampfenden und schmerzstillenden Eigenschaften Menstruationsbeschwerden lindern können. In der Volksmedizin wird Salbei zudem auch als schmerzlinderndes Mittel gegen rheumatische Beschwerden herangezogen. Beide Wirkweisen wurden jedoch bisher noch nicht hinlänglich wissenschaftlich bestätigt.
 

Äußere Wirkung

zur Mundpflege und gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum
Bereits unsere Vorfahren wussten, dass Salbei Mundgeruch bekämpfen und Erkrankungen im Mund- und Rachenraum vorbeugen kann. Vor Erfindung der Zahnbürste nutzte man Salbeiblätter zur Reinigung der Zähne und zur Pflege des Zahnfleisches. Heutzutage können wir alternativ auf jede Menge Fertigprodukte wie Zahncremes, Mundwässer oder Gurgellösungen zurückgreifen, die Salbeiöl enthalten. Iranische Wissenschaftler konnten die antibakterielle Wirkung von Mundwässern mit Salbeiextrakt in einer Doppelblindstudie bestätigen. Die Studie zeigte, dass Salbei die Anzahl der Bakterien, die Zahnkaries verursachen, (Streptococcus mutans) signifikant reduzieren konnte.
Salbeiöl hat sich nicht nur als Mundpflegemittel, sondern auch gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum bereits seit vielen Jahrhunderten bestens bewährt und gilt daher als effektives natürliches Heilmittel. Es wird traditionell als Antiseptikum bei Entzündungen der Mundschleimhaut oder Zahnfleischentzündungen eingesetzt. Ferner wird es für die Behandlung von kleinen Wunden im Mund sowie Prothesendruckstellen verwendet.  Salbei bekämpft zuverlässig Halsschmerzen oder Heiserkeit und kann darüber hinaus bei einer Mandelentzündung (Tonsillitis, bzw. Angina) schnelle und effektive Hilfe leisten.
 

gegen Akne und weitere Hautkrankheiten

In der Dermatologie und Hautpflege ist Salbei aufgrund seiner entzündungshemmenden und antiseptischen Eigenschaften ein beliebtes Mittel bei Hautproblemen wie Akne, Ekzemen und Geschwüren. Es hat sich bestens gegen Hautunreinheiten wie Pickel und Mitesser bewährt. In kosmetischen Produkten eingesetzt kann Salbeiöl das Hautbild verfeinern, was durch die adstringierenden Eigenschaften der Gerbsäuren erreicht wird.
 

gegen Insektenstiche und Sonnenbrand

Salbei wird oft als Hausmittel gegen Insektenstiche empfohlen. Wird es beispielsweise auf einen Mückenstich gegeben, kann es den Juckreiz lindern und Entzündungen vorbeugen. Ebenso wirkt es kühlend und schmerzlindernd bei Sonnenbrand und nimmt die Rötungen.

Anwendung

Nebenwirkungen

Innerlich sollten Sie Salbeiextrakte nicht über einen längeren Zeitraum hinweg einnehmen, da die darin enthaltenen Thujone in hohen Dosen toxisch wirken. Die Anwendungsdauer sollte nicht mehr als 4 Wochen betragen. Zudem ist darauf zu achten, dass Salbeiöl nur verdünnt zum Einsatz kommt und eine Tagesdosis von 0,3 Gramm nicht überschritten wird. Wenn Sie Salbei als Teeaufguss verwenden, sollte die Höchstdosis 4-6g pro Tag betragen.
 
Bei empfindlichen Menschen kann es bei einer Überdosierung zu epilepsieähnlichen Krampfanfällen kommen. Auch Menschen mit Asthma sollten bei einer innerlichen Behandlung mit Salbei Vorsicht walten lassen und sich vorab mit einem Arzt beraten. Da das im Salbeiöl enthaltene Campher starke Asthmaanfälle auslösen kann, sollten Asthmatiker dieses keinesfalls zum Inhalieren verwenden.
 

Salbeiöl in der Schwangerschaft

Von einer innerlichen Therapie mit Salbeiöl oder Salbeitee in der Schwangerschaft wird abgeraten. Die im Salbeiöl enthaltenen Thujone können wehenfördernd und dadurch abortiv (abtreibend) wirken. Eine rein äußerliche Behandlung ist für Schwangere jedoch unbedenklich. Da Salbei allerdings milchmindernde Eigenschaften aufweist, sollten Sie auch während der Stillzeit keinerlei Salbeiextrakte zu sich nehmen.
 

Salbeiöl für Babys und Kleinkinder

Bei der Behandlung von Babys ist bei Salbei Vorsicht geboten. Babys ab dem 5. Monat dürfen zwar in Maßen Salbeitee trinken, jedoch sollte dieser nicht regelmäßig verabreicht werden. Da die im Salbei enthaltenen Thujone in hohen Dosen wie ein Nervengift wirken, sollte der Aufguss zudem nicht zu stark sein und daher nur sehr kurz ziehen.
 
Salbeiöl ist für Babys und Kleinkindern nicht geeignet. Ätherische Öle dürfen keinesfalls ins Gesicht oder auf die Schleimhäute von Babys oder kleinen Kindern gelangen. Eine versehentliche orale Aufnahme ätherischer Öle kann bei Kindern unter zwei Jahren zu Verkrampfungen des Kehlkopfs und Atemstörungen führen. Bewahren Sie Salbeiöl deshalb stets außerhalb der Reichweite von Kindern auf!
 

Salbeiöl für Kinder

Für die äußere Anwendung bei älteren Kindern ist Salbeiöl beschränkt geeignet. Kinderhaut ist sehr empfindlich, weshalb selbst gut verträgliche ätherische Öle bei Kindern nicht pur verwendet werden sollten. Verdünnen Sie das Salbeiöl daher stets vor dem Auftragen und machen Sie vor der ersten Anwendung einen Verträglichkeitstest.
 

Salbeiöl für Tiere

Ebenso wie wir Menschen können auch Tiere wie Hunde, Katzen, Kühe und Pferde von den heilsamen Effekten des Salbeis profitieren. In der Veterinärmedizin wird das Heilkraut insbesondere häufig genutzt, um Krämpfe im Magen-Darm-Trakt zu lösen oder den Appetit der Tiere anzuregen. Zur innerlichen Verwendung wird Salbei-Extrakt meistens dem Futter beigemischt. Äußerlich kann Salbeiöl als Wundspülung oder Umschlag gegen schlecht heilende Wunden sowie gegen Entzündungen der Haut oder Schleimhaut (z.B. in der Maulhöhle) eingesetzt werden. Ebenso wie beim Menschen gilt jedoch, dass Salbeiöl sowie Salbeitee innerlich nicht bei tragenden oder säugenden Tieren angewendet werden sollte.


Chemische Zusammensetzung

Die wichtigsten Wirkstoffe im Salbeiöl sind die Monoterpene Alpha- und Beta-Thujon, Alpha- und Beta-Pinen, Campher, Cineol und Linalool. Darüberhinaus finden sich in der Pflanze noch diverse Diterpene, darunter auch die Bitterstoffe Rosmanol und Carnosol, Triterpene wie Ursolsäure und Phenolcarbonsäuren sowie die Flavonoide (Polyphenole) Apigenin und Luteolin.
 

Herstellung

Salbeiöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern des Krauts gewonnen. Aus 35-100 KG Salbeiblättern gewinnt man einen Liter Salbeiöl. Das ätherische Öl sollte möglichst dunkel, kühl und trocken gelagert werden und ist ca. 2 Jahre haltbar.

Geschichte

Frühgeschichte und Altertum

Salbei wird seit vielen Jahrtausenden als Heilmittel genutzt. Bereits in der Steinzeit wusste man um die blutungsstillenden und antiseptischen Eigenschaften des Heilkrauts. Wie wir durch archäologische Funde wissen, verwendete man Salbei derzeit als Wunddesinfiziens. Die alten Ägypter setzten ihn zudem als Heilmittel gegen Zahn- und Bauchschmerzen ein. Spätestens im antiken Griechenland wurde die Heilpflanze darüber hinaus als Mund- und Rachen-Desinfiziens sowie als Mittel gegen Erkältungskrankheiten gebraucht.
 
Die Bezeichnung Salbei ist eine Ableitung vom Lateinischen Namen salvia, den das Heilkraut schon in römischer Zeit verliehen bekam. Die Bedeutung des Namens lässt sich auf das Verb salvare (heilen, retten) zurückführen. Seit Plinius (1. Jhd. n. Chr.) ist diese Bezeichnung für den Salbei literarisch bezeugt. Er beschreibt die Pflanze in seiner Naturgeschichte (Naturalis Historia) als Heilmittel gegen Husten und Heiserkeit (sowie als wehentreibendes und harnförderndes Mittel. Auch sein Zeitgenosse, der Arzt Pedanios Dioskurides, nennt diese Indikationen für den Salbei in seiner Arzneimittelkunde (de materia medica).
 

Mittelalter und frühe Neuzeit

Im Mittelalter avancierte der Salbei zu einem der beliebtesten Heilkräuter. Die Ärzte der medizinischen Fakultät in Salerno schätzten die Pflanze so sehr, dass sie ihr sogar einen besonderen Spruch widmeten: „Cur moriatur homo, cui salvia crescit in horto?“ („Warum sollte ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?“) Die kräuterkundige Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179 n. Chr.) empfahl Salbei gegen Kopfschmerzen, Koliken, Appetitlosigkeit und Blähungen. Der frühneuzeitliche Arzt Paracelsus (1493/4-1541) setzte ihn darüber hinaus als antiseptisches Mittel sowie zur Behandlung von Fieber und Erkrankungen der Harnwege ein.
 

Botanik

Salbei wächst als Halbstrauch und wird zwischen 20 und 80 cm hoch. Er bevorzugt sonnige Standorte mit kalkhaltigen Böden. Die Blätter sind oval, filzartig behaart und haben eine grün-silbrige Farbe. Zur Blütezeit, die zwischen Mai und Juli liegt, trägt der Salbei violette oder blaue Blüten.
 

Kultivierung 

Der Salbei war ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum, in Südeuropa und im Mittleren Osten beheimatet. Heutzutage ist er weltweit verbreitet. Die Hauptanbaugebiete der Heilpflanze liegen überwiegend in Osteuropa, Asien, Südafrika und in den USA.

Quellen:

 
Psychische Wirkung
Ilkay Erdogan Orhan, Nature: A Substantial Source of Auspicious Substances with Acetylcholinesterase Inhibitory Action, in: Curr Neuropharmacol., 2013 Jul, 11(4), S. 379–387.
 
Perry NS, Houghton P.J., Theobald A., Jenner P., Perry E.K., In-vitro inhibition of human erythrocyte acetylcholinesterase by salvia lavandulaefolia essential oil and constituent terpenes, in: J Pharm Pharmacol., 2000 Jul, 52(7), S. 895-902.
 
Körperliche Wirkung
Antimikrobielle Eigenschaften
Perry N.S.L., Menzies R., Hodgson F., Wedgewood P., Howes M.R., Brooker H.J., Wesnes K.A., Perry E.K., A randomised double-blind placebo-controlled pilot trial of a combined extract of sage, rosemary and melissa, traditional herbal medicines, on the enhancement of memory in normal healthy subjects, including influence of age, in: Phytomedicine, 2018 Jan 15, S. 39:42.
 
Schweißhemmende Eigenschaften
SimaKiani rad., Fourouhari S., Dehaghani A.S., HomeiraVafaei, Sayadi M., Asadi M., The effect of salvia officinalis tablet on hot flashes, night sweating, and estradiol hormone in postmenopausal women, in: Int J Med Res Health Sci., S.257-263.
 
Bommer S., Klein P., Suter A., First time proof of sage's tolerability and efficacy in menopausal women with hot flushes, in: Adv Ther. 2011 Jun;28(6), S. 490-500.
 
gegen Herpes
Saller R., Büechi S., Meyrat R., Schmidhauser C., Combined Herbal Preparation for Topical Treatment of Herpes labialis, in: Forsch Komplementärmed Klass Naturheilkd 2001;8, S. 373–382.
 
gegen Diabetes
Kheder M.R.B., Hammami M., Arch J.R.S., Hislop D.C., Eze D., Wargent E.T., Kępczyńska M.A., Zaibi M., Preventive effects of Salvia officinalis leaf extract on insulin resistance
and inflammation in a model of high fat diet-induced obesity in mice that responds to rosiglitazone, in: PeerJ. 2018 Jan 9, 6:e4166.
 
gegen Krebs
Shahneh T.Z., Valiyari S., Baradaran B., Abdolalizadeh J., Bandehagh A., Azadmehr A., Hajiaghaee R., Inhibitory and Cytotoxic Activities of Salvia Officinalis L. Extract on Human Lymphoma and Leukemia Cells by Induction of Apoptosis, in: Adv Pharm Bull 2013, 3(1), S. 51–55.
 
Johnson, J.J., Carnosol: A promising anti-cancer and anti-inflammatory agent, in:Cancer Lett. 2011 Jun 1, 305 (1), S. 1-7.
 
gegen Streptococcus mutans
Beheshti-Rouy M., Azarsina M., Rezaie-Soufi L., Alikhani M.Y., Roshanaie G., Komaki S., The antibacterial effect of sage extract (Salvia officinalis) mouthwash against Streptococcus mutans in dental plaque: a randomized clinical trial, in: Iran J Microbiol. 2015 Jun, 7(3), S. 73-7.
 
bei Hautkrankheiten
Weckesser S., Engel K., Simon-Haarhaus B., Wittmer A., Pelz K., Schempp C.M., Screening of plant extracts for antimicrobial activity against bacteria and yeasts with dermatological relevance, in: Phytomedicine 2007 Aug 14 (7-8), S. 508-516.
 

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