Korianderöl

Korianderöl
Korianderöl spielt schon seit Jahrtausenden eine zentrale Rolle in der Naturheilkunde der verschiedensten Völker. Viele Wirkungen, die das Öl auf uns hat, sind seit Generationen bekannt, andere wiederum treten erst seit einigen Jahren durch die moderne Forschung ans Tageslicht. Der Duft von Korianderöl ist typisch würzig und erinnert leicht an Zitrone. Einige Menschen haben eine angeborene Abscheu gegen den Duft von Korianderöl, denn sie assoziieren den Duft mit dem von Wanzen.
Bezeichnung: Korianderöl
Botanischer Name: Coriandrum sativum
Synonyme: Arabische Petersille, Wanzenkraut, Klanner, Stinkdill
Englischer Name: Coriander oil
Ursprungsländer: Mittelmeerraum (Herkunftsgebiet nicht genau bekannt)
Preis pro 10ml: ab 3,50 €

Wirkung

Korianderöl hat sich aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe einen wichtigen Platz in der Naturheilkunde gesichert. Das Öl ist gegen eine ganze Reihe von gesundheitlichen Problemen anwendbar und die moderne Wissenschaft stößt immer wieder auf überraschende Wirkungen, die die Inhaltsstoffe des Korianderöls auf uns haben:

Innere Wirkung

Korianderöl wirkt anregend auf den Speichelfluss

Die Verdauung fängt bereits im Mund an. Spezielle Enzyme in unserem Speichel beginnen bereits beim Kauen unsere Nahrung zu zersetzen. Durch den verstärkten Speichelfluss, den das Korianderöl hervorruft, wird auch unsere Verdauung gefördert. Eine weitere wichtige Wirkung des stärkeren Speichelflusses ist, dass dadurch auch unser Appetit angeregt wird. Diese Wirkung des Korianderöls kann in Situationen, die Appetitlosigkeit verursachen - wie etwa Stress oder während einer Chemotherapie - benutzt werden, um der Appetitlosigkeit entgegenzuwirken. Wir bekommen davon zwar keinen wirklichen Hunger, aber das Öl hilft sehr gut gegen Appetitlosigkeit. Durch die verstärkte Verdauung im Mund wird auch unser gesamter Verdauungsapparat entlastet, da ihm bereits Im Mund sehr viel Arbeit abgenommen wird.

Korianderöl hemmt das Wachstum von Bakterien und Pilzen

Korianderöl ist bekannt dafür, antibakteriell und fungizid zu wirken. Diese beiden Eigenschaften machen das Öl zu einem idealen Hausmittel gegen eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen. Dafür verantwortlich ist die in Korianderöl enthaltene Substanz Linalool. Sie bildet mit bis zu 60 % seinen Hauptbestandteil. Die antibakterielle Wirkung wurde bereits mehrfach wissenschaftlich untersucht und schliesslich ist es Dr. Vagma Djallhazada 2007 in ihrer Dissertation auch gelungen, diese zu belegen.

Aber nicht nur Bakterien stellen für unseren Körper oftmals eine Belastung dar, auch verschiedene Pilze können uns sehr zusetzen. Korianderöl ist eines jener ätherischen Öle, deren fungizide Wirkung sehr stark ausgeprägt ist. Eine ausführliche wissenschaftliche Studie dazu wurde 2009 von Dr. Christiane Rüben an der Universität Hannover publiziert, in der sie die antibakterielle und fungizide  Wirkung verschiedener ätherischer Öle gegenübergestellt.

Korianderöl wirkt magenstärkend und blähungstreibend

Korianderöl wirkt stark durchblutungsfördernd. Dies führt dazu, dass das Öl bei oraler Einnahme die Durchblutung unserer Magenwand verstärkt. Dadurch wird diese angeregt, vermehrt Magensaft zu bilden, was wiederum sehr förderlich auf unsere Verdauung wirkt. Durch den vermehrten Magensaft kann schwer verdauliche Nahrung von unserem Körper besser und schneller verarbeitet werden. Somit wird die Belastung für unseren Magen herabgesetzt und dieser gestärkt.

Eine weitere sehr wichtige Wirkung des Korianderöls in Bezug auf unser Verdauungssystem ist seine Antibakterielle. Bakterien spielen beim Verdauungsprozess eine sehr zentrale Rolle. Vor allem im Darm ist die richtige Darmfauna essentiell wenn es darum geht, unserem Körper Nährstoffe zuzuführen. Korianderöl hat die Eigenschaft Bakterien, die der Verarbeitung der Nahrung in unserem Verdauungstrakt hinderlich sind, abzutöten und die nützlichen Bakterien zu fördern.

Koriandröl zur Mundpflege und gegen Karies

In unserem Mundraum tummeln sich viele verschiedene Bakterien. Diese können mit der Zeit zu gesundheitlichen Problemen führen. So können sich zum Beispiel offene Wunden am Zahnfleisch entzünden oder die Bakterien verursachen Mundgeruch.

Da Korianderöl stark antibakteriell wirkt, hilft es uns auch die Bakterien in unserem Mund in Schach zu halten. Durch regelmäßige Mundspülungen mit Korianderöl werden nicht nur die Keime in unserem Mund erheblich reduziert, auch ist das Korianderöl dazu in der Lage, die Plaquebildung an  unseren Zähnen zu vermindern. Eine ausführliche wissenschaftliche Studie dazu wurde 2008 von Dr. Jeannette Burghartz an der Uni Freiburg durchgeführt.

Korianderöl gegen Blasenentzündung und zur Entgiftung

Korianderöl hat eine Besonderheit, die es von allen anderen ätherischen Ölen abgrenzt: Es ist dazu in der Lage Schwermetalle aus unserem Körper auszuleiten. Solche Metalle - wie zum Beispiel Blei oder Quecksilber - sind für unseren Körper sehr giftig und können bei hoher Dosierung schwere gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Quecksilber steht zum Beispiel im Verdacht Impotenz und Krebs auszulösen und schwächt allgemein unser Immunsystem. Korianderöl bindet diese Metalle und leitet sie aus dem Körper aus ohne dass sie dort Schaden  anrichten können. Außerdem wirkt das Öl stark entzündungshemmend. Diese Eigenschaft macht es zu einem besonders wirksamen Mittel, wenn es darum geht, Blasenentzündungen zu kurieren. Eine Studie darüber wurde von Dr. Jutta Kresimon 2009 publiziert.

Korianderöl gegen MRSA

Die antibakterielle Wirkung von Korianderöl ist so stark ausgeprägt, dass Wissenschaftler derzeit versuchen, sie gegen MRSA zu verwenden. MRSA, also Multi-Resistente-Staphylococcus-Aureus, ist in der Medizin ein nur schwer zu lösendes Problem. Die krankheitsauslösenden Bakterien von MRSA haben gegenüber handelsüblichen Antibiotika Resistenzen entwickelt und sind daher nur sehr schwer zu bekämpfen. In Deutschland sterben jährlich mehrere tausend Menschen an MRSA. Der Erreger verbreitet sich vor allem in Krankenhäusern und führt bei Betroffenen zum Absterben von Gewebe. Korianderöl hat einige einzigartige Wirkstoffe, die in klinischen Studien gerade als Mittel gegen MRSA untersucht werden. Eine solche Studie wurde zum Beispiel 2009 an der Society for General Microbiology veröffentlicht.

Koriander gegen Rheuma und Gelenksschmerzen

Korianderöl wirkt nicht nur antibakteriell und entzündungshemmend, sondern auch stark schmerzlindernd. Diese Eigenschaft kommt uns sehr zugute, wenn wir an Gelenkschmerzen leiden - etwa nach dem Sport oder bei schwerer körperlicher Belastung. Gewisse Inhaltsstoffe im Korianderöl verhindern in den Nerven die Ausschüttung sogenannter Neurotransmitter. Das sind Stoffe, die für die Signalübertragung zwischen den Nervenenden verantwortlich sind. Fehlen solche Neurotransmitter können diese Signale - zu denen auch Schmerz gehört - nicht mehr übermittelt werden. Dieschmerzlindernde Wirkung von Korianderöl ist aber nicht nur bei alltagsüblichen Gelenksschmerzen positiv, sondern sie hilft auch dabei die Folgen schwerer Krankheiten wie Rheuma zu lindern. Korianderöl ist zwar nicht dazu in der Lage Rheuma zu heilen, aber man kann sehr gut die daraus resultierenden Schmerzen bekämpfen.

Korianderöl für den Darm und gegen Krämpfe

Korianderöl ist bekannt dafür auf die unterschiedlichsten Arten positiv auf unser Verdauungssystem zu wirken, aber ganz besondere Eigenschaften besitzt es in Bezug auf unseren Darm. Das Öl wirkt zum Beispiel stark krampflösend und hilft uns wenn wir an Darmkrämpfen leiden. Es verhindert die Ausschüttung von Neurotransmittern in der peripheren Darmmuskulatur, wodurch diese dazu gedrängt wird, sich zu entspannen. Korianderöl hilft aber nicht nur bei Darmkrämpfen, sondern es ist auch dazu in der Lage, eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmfauna zu regulieren.

Korianderöl gegen Salmonellen

Salmonellen stellten früher eine der häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftung dar. Der Erreger vermehrt sich hauptsächlich in rohen Eiern und Produkten, die aus diesen hergestellt werden. Heute treten Salmonellen aufgrund durchgängiger Kühlketten wesentlich seltener auf, stellen jedoch nach wie vor ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko dar. Wie bereits mehrfach erwähnt, wirkt Korianderöl unter anderem antibakteriell. Diese Wirkung ist gegenüber dem Erreger Salmonella choleraesuis besonders stark ausgeprägt. Eine Studie untersuchte das Verhältnis von Korianderöl zu dem besagten Erregertyp und lieferte exzellente Ergebnisse.

Korianderöl gegen Arteriosklerose

Von Arteriosklerose spricht man, wenn sich in den Arterien Ablagerungen bilden. Diese Ablagerungen können Cholesterin oder Calciumphosphat sein. Neueste Untersuchungen bestätigen, dass Korianderöl durchaus förderlich bei dieser Erkrankung wirkt. Das Öl stellt zwar kein Heilmittel gegen Arteriosklerose dar und es kann auch nicht die Einnahme von Medikamenten ersetzen, es ist jedoch dazu fähig, die Symptome der Arteriosklerose abzumildern.

Korianderöl gegen Krebs

Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge haben einige Wirkstoffe im Korianderöl das Potenzial gegen Krebs zu wirken. Man kann bis heute zwar noch nicht mit Bestimmtheit sagen, welche der Inhaltsstoffe dies genau sind und man weiss auch nicht genau, wie diese wirken, aber man konnte in klinischen Tests nachweisen, dass Korianderöl das Tumorwachstum bei Ratten hemmt. Diese Beobachtung kann Wissenschaftlern zufolge dazu führen, dass irgendwann Medikamente auf der Basis von Korianderöl entwickelt werden.

Äußere Wirkung

Korianderöl hat nicht nur bei oraler Einnahme herausragende therapeutische Wirkungen auf unsere Gesundheit, auch für die äußere Anwendung sind einige exzellente Wirkungen des Öls bekannt.

Korianderöl gegen Akne und Pickel

Wie die meisten anderen ätherischen Öle auch wirkt Korianderöl besonders stark antibakteriell und entzündungshemmend. Diese beiden Eigenschaften machen es zu einem ausgezeichneten Mittel gegen Akne oder Pickel, die durch verstopfte Poren und dadurch auftretende Entzündungen entstehen. Korianderöl hilft dabei, diese Entzündungen zu mindern und verhindert durch seine antibakterielle Wirkung eine Infektion mit Bakterien. Die antibakterielle Wirkung von Korianderöl auf unserer Haut wurde in einer Studie bereits wissenschaftlich belegt. Diese Studie steht mit ihren erzielten Forschungsergebnissen jedoch nicht alleine da. Eine zweite wissenschaftliche Untersuchung aus 2012 konnte die Ergebnisse bestätigen.

Korianderöl gegen Fusspilz

Korianderöl hat eine ausgeprägte fungizide Wirkung. Es hilft also gegen Pilze. Pilze bewohnen unseren Körper oft auf parasitäre Art und Weise - das heißt, sie ernähren sich von uns. Einen solchen Pilz stellt der Fuss- und Nagelpilz dar. Er kann auf unseren Füssen gedeihen, weil diese Körperzone oft warm und feucht ist. Bleibt der Pilzbefall unbehandelt, kann dies zu sehr unangenehmen Gerüchen führen und in schweren Fällen sogar den Verlust des Nagelbettes nach sich ziehen. Korianderöl direkt auf die betroffenen Stellen aufgeträufelt, wirkt hier wahre Wunder. Der Pilz stirbt bereits nach einigen wenigen Tagen ab und verschwindet vollständig.

Anwendung

Sollten Sie Korianderöl auf ihre Haut aufbringen wollen, tun Sie das bitte niemals in seiner puren Form, da das Öl auf unsere Haut extrem reizend wirken kann. Es empfiehlt sich das Öl in einem geeigneten Trägeröl, wie zum Beispiel Aprikosenöl, zu lösen. Geben Sie dafür einfach 10 Tropfen Korianderöl zu 10 ml Aprikosenöl und bringen Sie anschließend das Gemisch auf Ihre Haut auf.

Sie können für diese Anwendung auch eine Salbe mit Korianderöl herstellen. Mischen Sie dafür einfach einige Tropfen Korianderöl in eine handelsübliche Hautcreme.

Wenn Sie Korianderöl oral einnehmen wollen, sollten Die dies in Verbindung mit Honig tun, da das Öl äußerst bitter schmeckt.

Auch für die Anwendung als Duftöl eignet sich Korianderöl - vorausgesetzt Sie mögen seinen Duft. Geben Sie dafür einfach einige Tropfen in einen Diffusor oder eine Duftlampe und erhitzen Sie diese.

Herstellung von Korianderöl

Korianderöl wird mittels Wasserdampfdestillation aus den Beeren der gleichnamigen Pflanze gewonnen. Für die Herstellung von 1l reinen Korianderöls benötigt man bis zu 80 kg der kleinen Beeren.

Inhaltsstoffe im Korianderöl

Seine vielfältigen Wirkungen verdankt das Korianderöl den wertvollen Inhaltsstoffen:

  • Geraniol
  • Linalool
  • Eugenol
  • Borneol
  • Limonen
  • Terpinen
  • Geranylacetat
 
Daneben sind im Korianderöl auch noch hohe Mengen an Vitamin E enthalten.

Geschichte

Koriander ist eine der ältesten Heilpflanzen, die heute noch bekannt ist. Sie wurde bereits 5000 v. Chr. in Babylon zur Heilung vieler Beschwerden eingesetzt. Eine in London befindliche Tontafel beschreibt die Nutzung von Koriander in der Hofapotheke des babylonischen Königs Marduk-apla-iddina. Belegt ist die Verwendung auch im alten Ägypten. Bei der Entdeckung des Grabes von Tutanchamun 1912 durch den berühmten britischen Archäologen Howard Carter stieß man auch auf Amphoren mit Korianderbeeren. In China wird die Pflanze erstmals gegen 400 v. Chr. erwähnt, die erste Verwendung in Europa wird auf das Jahr 1066 n. Chr. In Großbritannien datiert.

Botanik

Der echte Koriander ist eine Pflanze aus der Familie der Doldenblütler und erreicht Wuchshöhen von 30-90 cm. Seine Blütezeit reicht von Juni bis Juli und ist im Vergleich zu anderen Doldenblütlern sehr kurz. Koriander hat weiße Blüten, die im Spätsommer Beeren ausbilden. Sein Geruch wird als sehr intensiv beschrieben und wirkt auf sehr viele Menschen abstoßend. Die Pflanze riecht ähnlich wie manche Wanzenarten, was wohl auf die Inhaltsstoffe zurückzuführen ist. Als Ursprungsgebiet wird der Mittelmeerraum vermutet, heute ist Koriander jedoch aufgrund menschlicher Kultivierung weltweit verbreitet.

Kultivierung

Koriander ist nicht winterhart und muss deshalb jährlich neu gepflanzt werden. Die Aussaat erfolgt von Anfang März bis Mitte April. Die Pflanze bevorzugt durchlässige und sandige Böden, da sie sehr empfindlich gegen Staunässe ist.Geerntet wird der Koriander von Mitte Juli bis Ende August. Pro Hektar ist mit einem Ertrag von bis zu 2 Tonnen zu rechnen, wobei der Koriander beim Erntezeitpunkt einen Ölgehalt von mindestens 20% aufweist.

Weitere verwandte Öle

Baldrianöl

Baldrianöl ist schon seit Jahrhunderten ein weit verbreitetes Heilmittel. Im Mittelalter galt das Baldriangewächs als mächtiger Schutz vor Schwarzer Magie. Der Duft des Öls wird als holzig balsamisch beschrieben.

Birkenöl

Birkenöl ist ein Rohstoff der schon seit tausenden von Jahren in unserer Kultur tief verwurzelt ist. Die Menschen nutzen und schätzen die wichtigen Inhaltsstoffe von Birkenöl als bewährtes Heilmittel. Sein Duft variiert sehr stark mit den Pflanzenteilen, aus denen es gewonnen wird.

Ingweröl

Ingwer ist schon seit langem weltweit als Heilpflanze bekannt und eine der wenigen Pflanzen, die ihre ätherischen Öle hauptsächlich in ihren Wurzeln produziert. Der Duft des Ingweröls ist typisch aromatisch, sein Geschmack süßlich scharf.

Lärchenöl

Die Lärche ist ein Baum aus der Gruppe der Kieferngewächse. Der Duft von Lärchenöl ist intensiv würzig und erinnert leicht an Benzin. Das ätherische Öl der Lärche wird auch Terpentin genannt - nicht zu verwechseln mit dem Lösungsmittel Terpentin, welches aus Erdöl gewonnen wird. Die Lärche ist der einzige Nadelbaum der Welt, der im Winter seine Nadeln abwirft.

Sandelholzöl

Sandelholzöl wird aus dem gleichnamigen Sandelholzbaum gewonnen. Es gilt als eines der wertvollsten ätherischen Öle, da der Sandelholzbaum faktisch nicht kultiviert wird und das Öl somit aus Wildbeständen stammt. Auf dem Markt befinden sich zahlreiche Fälschungen, die jedoch nicht die therapeutischen Eigenschaften des echten Sandelholzöls haben. Der Duft des Öls wird als süßlich-balsamisch beschrieben.